366 Songs für 2024 – 001: Olli Schulz – Silvester

Da starten wir ins Jahr 2024 mit einem Paukenschlag, oder besser gesagt, mit einem Gitarrenriff! Olli Schulz, der Meister der feinsinnigen Texte und eingängigen Melodien, läutet mit seinem Song „Silvester“ das neue Jahr ein. Ein Song, der so frisch ist, dass die Tinte auf den Notenblättern wohl kaum getrocknet sein dürfte! Damit Herzlich Willkommen bei meinem neuen Projekt: 366 Songs für 2024 – wir starten mit Olli Schulz und Silvester!

„Silvester“ – mehr als nur ein Datum im Kalender, es ist ein Symbol für Neuanfänge, für das Ende des Alten und den Start des Neuen. Olli Schulz, bekannt dafür, die alltäglichen Dinge in poetische Worte zu kleiden, trifft mit diesem Song den Nerv der Zeit. Es ist, als würde er uns an die Hand nehmen und durch die letzten Stunden des alten Jahres führen, durch die Höhen und Tiefen, durch die kleinen und großen Momente.

Und dann, wie ein Vorbote des Frühlings, kündigt sich das neue Album „Vom Rand der Zeit“ an, das am 09. Februar 2024 erscheinen wird. Ein Titel, der Neugier weckt! Stehen wir etwa am Rand der Zeit, blicken zurück und nach vorne? Olli Schulz, der Philosoph unter den Liedermachern, wird es uns sicher auf seine Art erklären – mit einer Mischung aus Melancholie und Lebensfreude, verpackt in Akkorde, die das Herz berühren.

Nun, warum gerade „Silvester“ zum Start eines musikalischen Jahres? Vielleicht, weil es mehr ist als nur ein Tag. Es ist ein Gefühl, eine Erwartung, eine stille Hoffnung, dass das Neue besser wird als das Alte. Und wenn jemand dieses Gefühl in Musik verwandeln kann, dann ist es Olli Schulz. Mit seiner unverwechselbaren Stimme, die mal sanft, mal rau, aber immer eindringlich klingt, singt er uns in ein Jahr, das so viele Geschichten bereithalten wird.

Und was ist mit uns, den Zuhörern? Wir dürfen uns auf eine Reise begeben, jeden Tag ein neuer Song, ein neues Gefühl, eine neue Geschichte. Olli Schulz ist dabei unser Kompass, der uns in das Jahr 2024 führt. Wer weiß, vielleicht entdecken wir am Ende des Jahres, dass wir nicht nur 366 Songs reicher sind, sondern auch 366 Geschichten, 366 Emotionen, 366 Momente, die uns geprägt haben. Olli wird dabei in diesem Jahr eine größere Rolle spielen, denn auch die anderen neuen Songs von ihm wissen – sicherlich nicht nur mich – zu bewegen, doch das ist eine andere Geschichte, eine Geschichte für einen anderen Tag in diesem Jahr für das Projekt: „366 Songs für 2024“.

Also, da haben wir’s: Olli Schulz, der Lyriker des Alltäglichen, begibt sich auf den Balkon. Dort, befreit von jeder Angst (oder vielleicht doch nur vom Partytrubel?), sieht er ein Licht am Horizont. Könnte es das Ende des Tunnels sein oder doch nur die Straßenlaterne vom Nachbarn?

Er erinnert sich an Menschen, die ihm fehlen. Eine sentimentale Reise in die Vergangenheit, vielleicht ein wenig zu kitschig? Mir persönlich treibt es Tränen in die Augen, wenn Olli berühren wollte hat er das Ziel hier definitiv nicht verfehlt. Eventuell ist es auch ein tiefsinniges Reflektieren über das, was wirklich zählt? Er wünscht, sie wären hier, wer kennt das nicht? Diejenigen die da sind, wünscht man sich häufig weg, sind sie weg, dann fehlen sie.

Dann, ein plötzlicher Twist: Er realisiert, wer er ist und was Liebe bedeutet. Klingt nach einer typischen Silvester-Erkenntnis, oder? Fast so klischeehaft wie die Neujahrsvorsätze, die bis zum 2. Januar halten. Während ich das hier tippe, ich versuche übrigens nicht den Song zu analysieren, das steht mir auch gar nicht zu, fällt mir auf, dass ich für dieses Jahr gar keine Vorsätze habe, aber zurück zu „Silvester“. Plötzlich reißt ihn seine Partnerin aus den Gedanken – sie ist in den Wehen. Von philosophischen Gedanken zu Geburtswehen, das nenne ich mal einen Themenwechsel! Sie fahren zum Krankenhaus, und er spürt den „Zauber in der Luft“. Wobei, könnte es nicht auch nur die Aufregung sein, Vater zu werden? Ich hab mir bei meinem Kind damals ganz schön in die Hose gesch…. äh vielleicht waren das auch nur die Abgase der Silvesterböller?

Das Lied endet mit der Geburt seines Sohnes, ein Neuanfang, der symbolisch mit dem neuen Jahr zusammenfällt. Ein schöner Gedanke, vermutlich der schönste Neuanfang und das auch noch gebührend gefeiert, auch wenn ich persönlich nicht gerne Silvester Geburtstag hätte.

„Silvester“ von Olli Schulz – eine Mischung aus Sentimentalität, Lebensweisheiten und einem Hauch von Ironie. Vielleicht ein bisschen zu pathetisch für manche, aber ganz sicher ein Spiegelbild der Silvester-Nacht: Ein bisschen zu laut, ein bisschen zu emotional, aber am Ende doch irgendwie schön.

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Über den Künstler: Olli Schulz, ein Phänomen der deutschen Musikszene, bekannt für seine Fähigkeit, Alltägliches in Poesie zu verwandeln. Er ist nicht nur Musiker, sondern auch ein Geschichtenerzähler, der es versteht, seine Zuhörer mit ehrlichen und oft humorvollen Texten zu berühren und zum Nachdenken anzuregen. Sein Stil ist unverwechselbar – eine Mischung aus Indie-Rock und Liedermacherei, gespickt mit einer Prise Selbstironie und Tiefgang. Schulz, der auch als Fernsehmoderator und Schauspieler sein Talent unter Beweis gestellt hat, zeichnet sich durch seine authentische Art aus, die sowohl auf der Bühne als auch im Fernsehen greifbar ist. Seine Songs sind mehr als nur Musik; sie sind Fenster in seine Seele, durch die er die Welt und ihre Absurditäten betrachtet und kommentiert. Mit seiner direkten und unverblümten Art schafft es Olli Schulz, eine einzigartige Verbindung zu seinem Publikum herzustellen, und bleibt dabei immer unverkennbar er selbst. Auf Tape, Vinyl oder CD schon genial, Live eine weitere Empfehlung. Er ist auf Tour, kauft euch Tickets.

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