Return of the Blog – Das Comeback des Jahres 2024?

Return of the Blog – Das Comeback des Jahres 2024? Zunächst erst ein herzliches Hallo hier auf diesem Blog, Hallo auf dem Blog von Jens Stratmann. Ihr kennt mich vermutlich irgendwo aus diesem Internet und habt nun bei Facebook, Threads und Co. auf einen Link geklickt. Heute lernt ihr mich etwas besser kennen und versteht auch, warum ich wieder bloggen will. Schon fast gegen den Trend schwimmend.

Das waren meine Anfänge:

Viele werden es gar nicht mehr wissen, aber meine digitalen Anfänge habe ich tatsächlich mit einem privaten Blog gelebt. Okay, eigentlich noch viel früher mit Packet Radio, einem 300 Baud Modem, einem C64 und CB-Funk. Zunächst noch illegal, später dann legal hat man sich Text-Nachrichten in Mailboxen hinterlassen und BBS stand für mich persönlich noch nicht für eine Felgenmarke, sondern für das Ablagefach.

Lan-Partys früher: Viel zu schleppen, wenig Schlaf!

Später ging es dann durch die typische 90er Jahre Jugend: LAN-Party bei Freunden (wer hatte den BNC-Endstecker vergessen, wer musste noch Microsoft neu installieren, wer hatte den Key…) und anschließend: Ausbildung, Führerschein – neues Hobby!

An der Theke war mein Stammplatz – auch ohne Alkohol!

Musik! Man war ich in vielen Diskotheken – so nannte man die Clubs früher noch – vom A30 in Ibbenbüren, über das ZAK in Uelzen zum Aura, vom Bellagio und Jovel in Münster bis zum Alando in Osnabrück, vom Index in Schüttdorf bis zum Tarm Center in Bochum. Dazwischen ging es für mich immer mal zum Plattenladen des Vertrauens, neue Scheiben kaufen. So richtig viel getrunken, also Alkohol, habe ich eigentlich nie. Ich bin auch meistens gefahren und natürlich war nun meinem Fahrzeug auch stets immer eine große Anlage verbaut.

Gebloggt habe ich damals noch nicht, aber ich habe mir viele Problemlösungen, auch später zum Computer (EEE-PC, meine ersten Linux-Erfahrungen) und zum Auto ins Netz gepostet. Ursprünglich nur für mich, bis ich gemerkt habe: Das lesen ja auch noch andere! Daraus resultierte rad-ab.com, das Auto-Blog und darüber kamen die ersten Kunden zu mir. Anschließend der Sprung in die Video-Welt. Ausfahrt.TV auf YouTube, später dann Voice over Cars und nun Electric Drive. Ausflüge in die TV Welt gab es auch, doch wo bin ich geblieben? Klar in vielen Texten auf Kunden-Seiten,  inzwischen kann man meine Texte auch gedruckt lesen und am Kiosk kaufen.

Early-Adaptor beim Bloggen, dann recht früh dran auf YouTube, aber immer in einer Nische geblieben – dann kamen die Socialen Netzwerke, einige verschwanden wieder, andere wurden verraten und verkauft, andere schafften keinen Hype-Train und keine kritische Masse und andere veränderten die Spielregeln so, dass es einfach keinen Spaß mehr machte. Ich rate meinen Kunden stets auf eine eigene Internet-Seite zu setzen, dort kann man selbst die Regeln machen, sich selbst definieren und somit dann auch früher oder später von den Marktbegleitern abheben. Doch was ist mit mir? Wo bin ich geblieben? Der kleine technisch interessierte Jens von früher, der täglich was neues entdeckt hat?

Die Haare grau, doch im Kopf noch Kind geblieben!

Unbestritten steckt viel von mir in den Texten, aber ein Hobby hatte ich nicht mehr. Autos sind und bleiben mein Leben, aber selbst mein Hobby „Lego“ hat sich stets auf Fahrzeuge beschränkt. Hatte ich früher tierisch Bock auf neue Produkte, Gadgets, Software – so ist das irgendwie alles eingeschlafen, aber wenn ich einen guten Vorsatz für das Jahr 2024 habe: Das muss sich ändern!

Während des ersten Lockdowns in Deutschland (Corona) habe ich die Musik vermisst. Feiern, Festivals, rausgehen. So habe ich Twitch entdeckt, ein DJ Duo (HBz) hat damals HomeClubbing betrieben und uns für jeweils 90 Minuten raus aus dem Alltag geholt. Das war genial, anschließend habe ich mir von vielen Künstlern Online-Konzerte angesehen. Scooter, Olli Schulz, Jan Delay – meine Bandbreite ist größer als ein Glasfaser-Anbindung.

Es war toll, aber es war anders und für uns war klar: Danach gab es viel aufzuholen, das haben wir auch gemacht. Die Kinder sind groß, die Eltern werden flügge. Natürlich ist es ungewohnt im Club oder auf einem Festival fast der Älteste zu sein, aber ist das nicht vollkommen egal? Es geht mir da ja um meinen Spaß, ich will meinen Akku wieder aufladen und mir die Zeit möglichst positiv gestalten.

Mit der Liebsten durch dick und dünn!

So waren wir in den letzten zwei Jahren auf knapp 100 Auftritten, Konzerten, Festivals, DJ-Gigs und haben viele nette Menschen kennengelernt. Einige trifft man vermutlich nur einmalig, andere häufiger und wenige gehören schon fast zur Familie.

Was aber geblieben ist: Ich bin immer noch vergesslich, kann mir Dinge die ich erlernt habe nur schlecht merken und aktuell schreibe ich mir das alles wie ein alter Mann in einen Block. Warum nicht wieder in einen Blog? So wie früher? Vieles für die Allgemeinheit sicherlich ziemlich belanglos, aber für denjenigen der das gleiche Problem hat eventuell die wichtige Lösung. Es müssen aber nicht nur Problemlösungen sein, neue Musik die mir gefällt, neue Filme, neue Gadgets – halt alles – auch mit Autobezug, wenn es denn unbedingt sein muss.

Ich haue privat wieder in die Tasten!

Das hier wird wieder meine private Spielwiese. Hier mähe ich den Rasen, entscheide also auch was darauf gespielt wird. Clean, simple, aufgeräumt – reicht ja schon wenn mein Schreibtisch aussieht wie bei Hempels unterm Sofa. PS.: Ich habe mir einen DJ Controller gekauft, genauer gesagt einen FLX-4 von Pioneer. Ursprünglich gedacht für Kind 2.0, aber die hat den Spaß recht schnell daran verloren. Für richtige DJs ist das natürlich ein Spielzeug, für mich die Wiederbelebung eines Hobbys und ich habe echt Spaß daran und stelle selbst fest: Meine Lernkurve ist keine Gerade. Das macht mir Spaß, daher erwartet hier auch in der Zukunft meine Tipps und Tricks für diese Art von Produkten. Immer subjektiv, immer ehrlich und vor allem immer unabhängig. Keine Angst, die anderen Texte werden nicht so lange wie dieser hier, die werden kurz – sind auch garantiert nicht für die Suchmaschine optimiert, schon gar nicht für eine Maschine geschrieben und behandeln auch immer nur ein Thema. Da wird dann nicht gesprungen so wie heute, denn es soll mir und vielleicht anderen eine Inspiration, eine Erklärung sein oder nur einfach zur Unterhaltung dienen.

Wer bis hierhin gelesen hat, der bekommt nun die goldene Fleißplakette und den Smiley-Stempel ins Hausaufgabenheft. Bis zum nächsten Beitrag, bleibt Gesund! Liebe Grüße, euer Jens.

Wenn die Kinder keine Wünsche haben…

Wenn Kinder keine Wünsche haben, sind sie dann wunschlos glücklich? Diese Frage stelle ich mir wirklich. Nun haben wir ja Read more